13.12.2011

Schlafen Sie gut?

Schlafstörungen können viele Ursachen haben (Foto: (c) Sarah Blatt, <a href="http://www.pixelio.de">www.pixelio.de</a>

Schlafstörungen können viele Ursachen haben (Foto: (c) Sarah Blatt, www.pixelio.de

In wenigen Stunden klingelt der Wecker und ein anstrengender Tag beginnt. Man wälzt sich hin und her, schaut alle drei Minuten auf die Uhr und hofft, endlich einzuschlafen. Doch stattdessen rast das Herz und die ersehnte und wohlverdiente Nachtruhe rückt immer weiter in die Ferne. 

Dieses Szenario hat wohl fast jeder schon irgendwann einmal durchlebt. Doch immerhin geschätzte 15 Prozent der Deutschen leiden regelmäßig oder sogar ständig unter Schlafstörungen (Insomnien), welche das Leben der Betroffenen auf Dauer empfindlich beeinflussen können: Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Leistungsverschlechterung, Konzentrationseinbußen (die zu Unfällen führen können) und Abhängigkeit von Alkohol oder Schlafmitteln - die Folgen von ständigem Schlafmangel sind vielfältig und zum Teil hochgefährlich. 

Problematisch sind die vielen und sehr unterschiedlichen Gründe, die Schlafstörungen hervorrufen könne. Bei der individuellen Ursachenforschung wird der Arzt in der Regel zunächst auf körperliche Krankheiten wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen oder hormonelle Störungen hin untersuchen. Wird ein organischer Auslöser ausgeschlossen, kann dies darauf hindeuten, dass der Patient psychisch belastet ist. Aber auch „schlichte“ äußere Einflüsse wie Schichtarbeit oder zu viel Koffein und Nikotion können Insomnien auslösen. Bei regelmäßigen Schlafstörungen ist ein Arztbesuch unerlässlich. Unabhängig davon können Patienten in der Regel einiges tun, um besser zu schlafen:

- Stehen Sie jeden Tag um dieselbe Zeit auf

- Gehen Sie nur dann ins Bett, wenn Sie müde sind

- Treiben Sie Sport, am besten an der frischen Luft

- Nehmen Sie Schlafmittel nur im absoluten Notfall, keinesfalls regelmäßig oder gar täglich

- Verzichten Sie ab Mittags auf Koffein in jeglicher Form

- Verzichten Sie kurz vor dem Schlafengehen auf Nikotion

- Verzichten Sie auf Alkohol

- Vermeiden Sie es, tagsüber zu schlafen

- Versuchen Sie sich durch autogenes Training oder Meditation vor dem Schlafengehen zu entspannen

Schlafen Sie gut!


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